I1203 Eigenes und anderes

Eine dreiteilige Kursreihe zur Reflexion von Zugehörigkeit, Ausgrenzung und gesellschaftlichem
Zusammenhalt
Was ist das „Eigene“ – und wann wird etwas oder jemand „fremd“? Vorstellungen von Zugehörigkeit
und Anderssein prägen seit jeher das menschliche Zusammenleben. Sie können Neugier und Offenheit
fördern – oder Angst, Ablehnung und Abgrenzung.
Gerade in einer Zeit, in der pluralistische Demokratien unter Druck stehen, gesellschaftliche Debatten
sich zuspitzen und Fragen von Identität, Migration und Zugehörigkeit zunehmend polarisiert verhandelt
werden, gewinnt die Auseinandersetzung mit Fremdheit neue Dringlichkeit.
In dieser dreiteiligen Kursreihe gehen wir der Geschichte von Fremdheit und Zugehörigkeit nach: von
der Antike ĂĽber Kolonialismus und Nationalismus bis in die Gegenwart globaler Migration und
politischer Spannungen. Wir beleuchten, wie Feindbilder, Vorurteile und Diskriminierung entstehen –
und wie sie gesellschaftlich und politisch instrumentalisiert werden, etwa durch populistische
Bewegungen.
Zugleich richten wir den Blick auf unsere eigene Lebenswelt: Wie erleben wir selbst Fremdheit? Wo
ziehen wir bewusst oder unbewusst Grenzen? Und wie kann ein konstruktiver Umgang mit Vielfalt
gelingen?
Der Kurs verbindet historische und sozialwissenschaftliche Impulse mit persönlicher Reflexion,
Gespräch, Gruppenarbeit und praktischen Übungen. Ziel ist es, Sensibilität für Mechanismen der
Ausgrenzung zu entwickeln, unterschiedliche Perspektiven besser zu verstehen und Wege zu einem
respektvollen, offenen Miteinander zu stärken.
1. Termin: Fremdheit verstehen
Begriffsklärung von „Eigenem“ und „Fremdem“, persönliche Erfahrungen von Zugehörigkeit und
Ausgrenzung sowie grundlegende sozialpsychologische Mechanismen von Vorurteilen und
Gruppenzugehörigkeit.
2. Termin: Geschichte und politische Instrumentalisierung
Historische Entwicklungen von Fremdheitskonstruktionen – von Antike und Kolonialismus bis zum
Nationalismus – sowie ihre Wirkung in aktuellen gesellschaftlichen Debatten und populistischen
Bewegungen.
3. Termin: Vielfalt konstruktiv gestalten
Perspektivwechsel, Reflexion eigener Haltungen und Entwicklung konkreter Strategien fĂĽr einen
respektvollen Umgang mit Vielfalt im Alltag und im gesellschaftlichen Miteinander.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ă–ffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr
Montag, Dienstag von von 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Terminabsprachen darüber hinaus möglich

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Sessions
Date Zeit Location
Mi, 11.11.2026 18:30 - 20:00 Same as course
Mi, 18.11.2026 18:30 - 20:00 Same as course
Mi, 25.11.2026 18:30 - 20:00 Same as course
10,00 EUR
Starts 11.11.2026
Registration and payment handled by provider
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Date & Time
Mi, 11.11.2026
18:30 - 20:00
Location
Online
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