262-21011 Zauber von Musik und Dichtung
Donnerstag, 17.09.2026, 15:00 Uhr
FRAUEN: Musik des Lebens
Am Anfang des Lebens steht immer eine Frau. Hannah Arendt notiert in Vita Activa: "Wegen dieser Einzigartigkeit, die mit der Tatsache der Geburt gegeben ist, ist es, als würde in jedem Menschen noch einmal der Schöpfungsakt Gottes wiederholt und bestätigt." Die Frau als Repräsentantin weiblichen Prinzips gilt als Mitschöpferin Gottes.Cervantes notiert in Don Quichote: "Der Mann erzieht und bildet die Welt, aber die Frau bildet den Mann." Dennoch hält Sigmund Freud noch im Alter an der "natürlichen" Unterlegenheit der Frau fest. Es gibt für Frauen noch viel zu tun..Glücklicherweise gibt es ja den Internationalen Frauentag.
Donnerstag, 08.10.2026, 15:00 Uhr
FARBEN: Spiegel des Lichts - Wunder der Psychophysik
Goethe versteht die Farben als "Taten und Leiden des Lichtes". Der Maler Philipp Otto Runge erforscht die symbolischen und geistigen Beziehungen zwischen den Farben: "Die Farbe ist die höchste Kunst..." Farben prägen und steuern wirkungsvoll unser gesamtes Denken, Fühlen und Handeln. Sie strahlen sichtbare und unsichtbare vitale Energien aus. Sie erzeugen Gefühle und Stimmungen, erwecken Sympathien und Antipathien, können heilen und krank machen. Für Leonardo da Vinci gilt: "Der Maler vermag mit dem Pinsel und der Farbe etwas zu schaffen, was dem Auge so wohltut wie die Musik dem Ohr."
Donnerstag, 05.11.2026, 15:00 Uhr
Fragment der Seele - Gedenktag des Heiligen
"Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir." Das Wort Jesajas 43,1 befreit, macht Mut und erlöst. Ein Name prägt nicht nur Tiere, Orte, Sachen, sondern vor allem Menschen. Er begleitet sie ein Leben lang als Teil ihrer Persönlichkeit. Namen rufen Sympathie und Abneigung hervor. Jeder kann sich durch besonderes Wissen und Können "einen Namen machen". Seine magische Wirkung ist enorm: Walt Whitman meint: "Was bin ich am Ende anderes als ein Kind,/mich freuend am Klang meines eigenen Namens?"
Donnerstag, 17.12.2026, 15:00 Uhr
WEIHNACHTEN - Fest der Liebe - Fest der Feste
"Markt und Straßen stehn verlassen,/ Still erleuchtet jedes Haus..." Nach Eichendorff weckt das uralte, schöne und geliebte Weihnachtsfest Empfindungen von Freude und Sanftmut. Es lässt Erinnerungen aufkommen und vereinigt alle Menschen. Die Wurzeln dieses Festes der Geburt Christi verlieren sich im Dunkel der Vergangenheit. Im menschlichsten Fest der Erde wird das Kind in der Krippe zum Licht der Welt. Die Weihnachtsgeschichte ist ein einziger Jubel der Freude. Ihr Geheimnis stellt den Trost Gottes dar, der sich den Menschen zuwendet: " Es ist erschienen die rettende Gnade Gottes für alle Menschen" (Titus 2,11).
Donnerstag, 07.01.2027, 15:00 Uhr
Albert Lortzing: Tondichter der Beschaulichkeit
Fast 150 Jahre lang gilt der Sänger, Schauspieler, Dirigent, Clown, Frauenschwarm, Textdichter als der in Deutschland nach Mozart und Verdi meistinszenierte Opernkomponist. Der Familienvater von elf Kindern ist ein frühes Multitalent. Ihm gelingt, was seinen Kollegen versagt bleibt und nach ihm nur Richard Wagner glückt.: Musik und Dichtung auf gleichem Niveau zu verbinden und damit auch höchste Bühnentauglichkeit zu erreichen.: "Menschen sind doch das Wertvollste, das man gewinnen kann." Obwohl er zu Lebzeiten berühmt, beliebt und erfolgreich ist, stirbt er mit 49 Jahren trotzdem in ärmlichsten Verhältnissen, geplagt von Sorgen um den Lebensunterhalt für seine große Familie.
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durch die Pädagogen/-innen statt.
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| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Do, 17.09.2026 | 15:00 - 16:30 | Same as course |
| Do, 08.10.2026 | 15:00 - 16:30 | Same as course |
| Do, 05.11.2026 | 15:00 - 16:30 | Same as course |
| Do, 17.12.2026 | 15:00 - 16:30 | Same as course |
| Do, 07.01.2027 | 15:00 - 16:30 | Same as course |