262-2378 Stadtführung: Ehrenfeld in der Zeit des Nationalsozialismus
Köln-Ehrenfeld ist heute ein äußerst beliebtes „In“-Viertel Kölns mit zahlreichen Kulturorten, Kneipen und Clubs. Gleichzeitig liegt es zentrumsnah, sodass man sich dem Viertel über den Inneren Grüngürtel, den Stadtwald und/oder den Mediapark gut nähern kann.
Der einstige Industrievorort wurde im Zweiten Weltkrieg Ziel von mehr als 50 Luftangriffen getroffen und war kurz vor Kriegsende Schauplatz der einzigen größeren öffentlichen Hinrichtung in Köln. Bereits während der Reichspogromnacht spielte Ehrenfeld zudem eine unrühmliche Rolle.
Gleichzeitig ist der Stadtteil auch mit Mut und Widerstand verbunden: Hier wurde ein herausragender Sportler geboren, und Jugendliche versuchten gemeinsam mit entflohenen Kriegsgefangenen, sich der Diktatur zu entziehen und ihr sogar aktiv entgegenzutreten.
Wir werfen daher einen Blick auf einen ausgewählten Abschnitt der knapp 200-jährigen Geschichte Ehrenfelds und starten dazu an der Haltestelle „Weinsbergstraße“ der Linie 13 am Gürtel Fahrtrichtung Sülzgürtel (eine Station vom Bahnhof Ehrenfeld bzw. von „Venloer Straße/Gürtel“ entfernt und auch mit den Buslinien 141, 142 und 143 erreichbar).
Die Dauer des Fußweges kann je nach Gruppengröße und Gehgeschwindigkeit variieren.
Die An- und Abreise erfolgen individuell.
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