Mythos Normalität - Gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten hinterfragen

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Kursbeschreibung Was gilt eigentlich als „normal“ – und wer entscheidet darüber? Vorstellungen von einem „richtigen“Lebensweg, von Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Erfolg erscheinen uns oft selbstverständlich. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Überzeugungen sind nicht naturgegeben, sondern historisch gewachsen und gesellschaftlich konstruiert. Ausgehend von zentralen Ansätzen der Wissenssoziologie, insbesondere von Peter L. Berger und Thomas Luckmann, geht die Veranstaltung der Frage nach, wie soziale Wirklichkeit entsteht. Wie werden bestimmte Deutungen zur Norm? Wie verfestigen sich Rollenbilder, Erwartungen und Institutionen – und warum erscheinen sie uns irgendwann als alternativlos? Zugleich richtet sich der Blick auf die persönliche Ebene. Wenn wir erkennen, dass gesellschaftliche „Normalität“ hergestellt wird, eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Was bedeutet das für unseren eigenen Lebensentwurf? Wo folgen wir unhinterfragt Erwartungen – und wo können wir bewusster entscheiden? Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit alltagsnaher Reflexion. Ziel ist es, vermeintliche Selbstverständlichkeiten kritisch zu beleuchten und die eigene Lebenswirklichkeit klarer, freier und bewusster zu gestalten.

Sessions
Date Zeit Location
Di, 29.09.2026 18:30 - 20:00 Same as course
26,00 EUR
Starts 29.09.2026
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Details
Date & Time
Di, 29.09.2026
ZW10003-K Termin(e)
Location
Online
Instructor
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Synced 5 Stunden, 36 Minuten ago