262-11101 Gottesdienst im Hühnerstall - Die katholische Vertriebenenseelsorge in Nürtingen und Umgebung nach 1945

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen Hundertausende von Heimatvertriebenen in das Gebiet der Diözese Rottenburg. Die Zahl der Katholiken in der Diözese stieg von rund 900.000 bei Kriegsbeginn auf 1.220.000 (davon 317.000 Heimatvertriebene) im Jahr 1946 und 1.430.000 (davon 337.000 Heimatvertriebene) im Jahr 1950.
Aufgrund der Zuweisungspolitik der Alliierten wurde mehr als die Hälfte der katholischen Vertriebenen in der evangelischen Diaspora untergebracht, so auch im Raum Nürtingen.
Die Folge waren enorme organisatorische Herausforderungen. Wer sollte, ja wer konnte die neuen Katholiken seelsorgerisch betreuen? Wo sollten sie angemessen Gottesdienst feiern?
Welche Maßnahmen ergriff damals die Diözesanleitung? Wie reagierten die „alten“ katholischen Kirchengemeinden? Gab es eigene Initiativen der Vertriebenen?
Diesen Fragen geht der Referent für die einzelnen Orte des späteren, 1968 errichteten Dekanats Nürtingen nach und zeigt auf, wie dort (konkret in Nürtingen, Frickenhausen, Grötzingen, Kirchheim, Neckartenzlingen, Neuffen, Oberlenningen, Unterboihingen, Weilheim und Köngen) aus anfänglichen Improvisationen Bleibendes entstanden ist.

Sessions
Date Zeit Location
Mo, 09.11.2026 19:00 - 20:30 Same as course
5,00 EUR
Starts 09.11.2026
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Details
Date & Time
Mo, 09.11.2026
19:00 - 20:30
Location
Wo:
Schloßgartenstraße 2, Nürtingen
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Synced 5 Stunden, 22 Minuten ago