Geld, Gier und grosse Erwartungen - München und das Geld
München verdankt seine Existenz einem sächsischen Herzog, der sich mit dem zuständigen Bischof anlegt. Es geht - natürlich - ums Geld. Ab da geht´s hin und her, schliesslich bleibt München beim Haus Wittelsbach für mehr als 700 Jahre. Also ruhige Zeiten ? Weit gefehlt! Es gibt Bürgeraufstände, verschwenderische Renaissance-Fürsten, Religionskämpfe,immer mal wieder verheerende Seuchen und so weiter. Das 19. Jahrhundert bringt fundamentale Umwälzungen, das Geld wird neu verteilt. König Ludwig I. sorgt für ein komplett neues Aussehen der Innenstadt. Ludwigs Enkel, Ludwig II. verfolgt ebenfalls spektakuläre Bauprojekte, allerdings mehrheitlich nicht in München. Seine Absetzung bringt mit der Prinzregentenzeit eine scheinbare Verschnaufpause, doch ab dem ersten Weltkrieg ist wirklich nichts mehr so wie es war, auch in finanzieller Sicht. Die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts und wie es heute so geht bilden den Abschluss des Rundgangs.