Lebensraum Garten: Mit naturnaher Gestaltung die Artenvielfalt fördern
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Kursbeschreibung Kräuterspirale, Wildstaudenbeet, Naturteich: mit der passenden Gestaltung können Gärten für uns Menschen attraktiv sein und gleichzeitig zum Lebensraum für Tiere und Pflanzen werden. Denn die Natur wird durch intensive Landwirtschaft oder Infrastruktur immer weiter zurückgedrängt. Gartenbegeisterte können mit einfachen Mitteln viel für die Artenvielfalt tun und dazu beitragen, dass sich Vögel, Schmetterlinge und Wildbienen wohlfühlen. Aniela Arnold, Gartenexpertin beim NABU-Landesverband Baden-Württemberg, stellt die Grundlagen des naturnahen Gärtnerns vor und gibt Tipps, worauf man bei Pflanzen und Material achten sollte. Der starke Rückgang früher häufiger Insekten- und Vogelarten, verbunden mit dem oft unbemerkten Verschwinden anderer Artengruppen, ist heute traurige Realität. Mit schwerwiegenden Folgen: fällt eine Art weg, gerät das ökologische Gefüge aus dem Gleichgewicht. Fest steht, dass viele Tiere kaum noch geeigneten Lebensraum finden. Die gute Nachricht ist, gegen diese Entwicklung können wir Menschen etwas tun: Gärten können wichtige Rückzugsorte für Insekten, Vögel und zahlreiche andere Arten bieten, wenn sie naturnah angelegt werden. Der NABU bietet in Kooperation mit dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg einen Vortrag zur naturnahen Gartengestaltung an. Die Teilnehmenden lernen Hintergründe zum Artensterben sowie die Grundlagen des Naturgartens kennen und erhalten niedrigschwellige Tipps und Anregungen zur Umsetzung. Der kostenfreie Vortrag steht im Rahmen des NABU-Projekts „Mensch.Natur – natürlich.zusammen.leben“ zur Verfügung. Ziel des Projektes ist es, die biologische Vielfalt und Klimaresilienz im Siedlungsraum zu erhalten und zu stärken – in Gärten und Kirchengemeinden, auf öffentlichen Grünflächen und an Gebäuden. Mensch.Natur wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch das Umweltministerium Baden-Württemberg.
Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Fr, 22.01.2027 | 19:30 - 20:30 | Same as course |