2621511 Onlineseminar: Antifeminismus und Demokratie – Warum alte Rollenbilder uns alle betreffen
Warum gewinnen traditionelle Geschlechterbilder und antifeministische Positionen weltweit wieder an Einfluss – und was bedeutet das für unsere Gesellschaft? In dieser Veranstaltung wird der Blick auf politische, religiöse und kulturelle Bewegungen gerichtet, die Gleichstellung infrage stellen und eine Rückkehr zu festen Rollen propagieren. Ausgehend von einem kurzen historischen Überblick über die Emanzipationsbewegungen wird gezeigt, dass Antifeminismus eine wiederkehrende Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel ist. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Phänomene wie „Tradwives“, Online-Communities der „Manosphere“ oder antifeministische Narrative in sozialen Medien, die häufig Ausdruck
tieferliegender Verunsicherungen sind. Ergänzend wird beleuchtet, welche ideologischen Gemeinsamkeiten diese Bewegungen verbinden – von der Vorstellung einer „natürlichen Ordnung“ bis hin zur Angst vor dem Verlust traditioneller männlicher Rollen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend komplexen und „entzauberten“ Welt (Max Weber) wird deutlich, warum solche Positionen an Attraktivität gewinnen. Abschließend wird diskutiert, welche Folgen antifeministische Entwicklungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben. Dabei wird deutlich, warum Gleichberechtigung und die Anerkennung pluraler Lebensweisen zentrale Voraussetzungen für eine offene Gesellschaft sind.
Ă–ffnungszeiten VHS-Verwaltung:
Montag bis Donnerstag:
08:30 bis 12:30 Uhr sowie 14:00 bis 16:30 Uhr
Freitag: 08:30Â bis 12:30 Uhr
Integrationsteam (Beratung, Anmeldung):
Montag bis Dienstag:
09:00 bis 12:00 Uhr sowie 14:00 bis 15:30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag und Freitag: 09:00Â bis 12:00 Uhr
Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Fr, 08.01.2027 | 18:30 - 20:45 | Same as course |