Lange Nacht der Demokratie: Die Möllner Briefe
Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der 7-jährige Junge überlebte das Feuer, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritä …
['Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der 7-jährige Junge überlebte das Feuer, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten. Verwoben mit İbrahims ergreifender Erinnerungsreise und seinen Begegnungen mit drei Briefschreiberinnen, bilden diese längst vergessenen Botschaften eine eindrucksvolle visuelle Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. \n\nDIE MÖLLNER BRIEFE verschafft nicht nur den Überlebenden und Familien der Opfer mehr Gehör, sondern erzählt auch von der großen Solidarität und dem Mitgefühl, das nach den Anschlägen in Briefen und Beileidsbekundungen an die Familien adressiert wurde. Erst 2020 wurden diese Briefe, geschrieben von Erwachsenen und Kindern, im Archiv der Stadt Mölln entdeckt. Sie wurden nie an die Familien weitergeleitet.\n\nDer Film von Martina Priessner wurde ausgezeichnet mit dem Berlinale Panorama Publikumspreis 2025, dem Amnesty International Filmpreis 2025 und dem Roman Brodmann Preis 2025.\n\nEinlass um 18:45 Uhr\n\nEine Veranstaltung des Deutsch Türkischen Forums Stuttgart \n\nDies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie. Nähere Informationen finden Sie hier']
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Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Fr, 02.10.2026 | 19:30 - 21:30 | Same as course |