Gedenkorte des Naziterrors

Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Rechtsrucks, dessen wesentliches Merkmal der Geschichtsrevisionismus, das gezielte Umschreiben der Geschichte, ist, bekommt das Gedenken eine zentrale Rolle in der Verteidigung von Wissen über geschehenes Unrecht, geleugnete Verantwortung und als Ort der …

['Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Rechtsrucks, dessen wesentliches Merkmal der Geschichtsrevisionismus, das gezielte Umschreiben der Geschichte, ist, bekommt das Gedenken eine zentrale Rolle in der Verteidigung von Wissen über geschehenes Unrecht, geleugnete Verantwortung und als Ort der Beglaubigung humaner Orientierung. Wenn Politiker:innen mit Blick auf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von einem "Denkmal der Schande" spechen und davon, dass "die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen" zu ehren seien, ist es höchste Zeit, sich des Grauens, des Mordens und des Leugnens zu erinnern und ihm bewussten Umgang mit historischen Fakten entgegen zu setzen. Unsere Exkursion führt uns zu vier Gedenkorten an die Verbrechen der Nazizeit: zu den Gedenkorten in Plötzensee, Levetzowstraße, Putlitzbrücke und Güterbahnhof Moabit.\n\nZur Kursleitung: Friedrich Burschel ist Historiker und Politologe und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Erinnerungskultur und Gedenken an die Verbrechen der Nazizeit.\n', 'Die Exkursion startet um 16.00 Uhr vor dem Osteingang des S-Bahnhofs Beusselstr. Endpunkt ist der U-Bahnhof Hansastraße. ']

Sessions
Date Zeit Location
So, 08.11.2026 14:00 - 16:00 Same as course
8,01 EUR
Starts 08.11.2026
Registration and payment handled by provider
Details
Date & Time
So, 08.11.2026
Nach Absprache
Location
Ingeborg-Drewitz-Bibliothek
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Synced 6 Stunden, 51 Minuten ago