Was bleibt vom Menschen? Künstliche Intelligenz, Transhumanismus und die "Endlösung der Menschenfrage"
Alle Anstrengungen der Stunde konzentrieren sich auf die Transformation des Homo sapiens. An nichts leidet die zukunftstrunkene Cyberianergemeinde der jüngsten High-Tech-Frontier so sehr wie an der Erfahrung von Grenzen, solchen der realen Welt, der administrativen Kontrolle und Zensur, vor allem …
['Alle Anstrengungen der Stunde konzentrieren sich auf die Transformation des Homo sapiens. An nichts leidet die zukunftstrunkene Cyberianergemeinde der jüngsten High-Tech-Frontier so sehr wie an der Erfahrung von Grenzen, solchen der realen Welt, der administrativen Kontrolle und Zensur, vor allem aber Grenzen, die der Widerständigkeit der Materie, der Rückständigkeit der Körper und Gehirne geschuldet sind. Der sich unablässig beschleunigende technologische Fortschritt nähere sich "einem epochalen Umschlagpunkt", an dem die Leistungsfähigkeit von elektronischen und biologischen (sic!) Computern die menschlichen Möglichkeiten erreichen und überschreiten werde.\n\nWas kommt nach uns, für was oder wen in der Sukzession des Werdenden sind wir das evolutionäre Zwischenglied? Niemand unter den Eingeweihten, so scheint es, dem der Abmarsch in die menschengemachte nachmenschliche Evolution Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit verursachte. Stattdessen - allenthalben unübersehbare Hinweise auf eine verstörend beflissene Bereitschaft zur Präventivkollaboration mit dem nächsten Intelligenzträger.\n', '']
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| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Mo, 26.10.2026 | 18:00 - 19:30 | Same as course |