I1201 Mythos Normalität – Gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten hinterfragen

Was gilt eigentlich als „normal“ – und wer entscheidet darüber? Vorstellungen von einem „richtigen“
Lebensweg, von Partnerschaft, Familie, Arbeit oder Erfolg erscheinen uns oft selbstverständlich. Doch
bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Überzeugungen sind nicht naturgegeben, sondern historisch
gewachsen und gesellschaftlich konstruiert.
Ausgehend von zentralen Ansätzen der Wissenssoziologie, insbesondere von Peter L. Berger und
Thomas Luckmann, geht die Veranstaltung der Frage nach, wie soziale Wirklichkeit entsteht. Wie
werden bestimmte Deutungen zur Norm? Wie verfestigen sich Rollenbilder, Erwartungen und
Institutionen – und warum erscheinen sie uns irgendwann als alternativlos?
Zugleich richtet sich der Blick auf die persönliche Ebene. Wenn wir erkennen, dass gesellschaftliche
„Normalität“ hergestellt wird, eröffnen sich neue Handlungsspielräume. Was bedeutet das für unseren
eigenen Lebensentwurf? Wo folgen wir unhinterfragt Erwartungen – und wo können wir bewusster
entscheiden?
Die Veranstaltung verbindet theoretische Impulse mit alltagsnaher Reflexion. Ziel ist es, vermeintliche
Selbstverständlichkeiten kritisch zu beleuchten und die eigene Lebenswirklichkeit klarer, freier und
bewusster zu gestalten.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr
Montag, Dienstag von von 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Terminabsprachen darüber hinaus möglich

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Date Zeit Location
Di, 29.09.2026 18:30 - 20:45 Same as course
gebührenfrei, gefördert aus Mitteln der Entwicklungspauschale des Landes NRW gefördert mit Fördermitteln des Landes NRW
Starts 29.09.2026
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Date & Time
Di, 29.09.2026
18:30 - 20:45
Location
Online
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Synced 6 Stunden, 17 Minuten ago