262-1210 Selbstdenken in einer offenen Gesellschaft
Eine offene Gesellschaft muss den politischen Streit, Kritik und eine Vielfalt an Meinungen aushalten. Rechte wie die auf freie Meinungsäußerung und demokratische Teilhabe sind im Grundgesetz verankert und diese Freiheitsrechte gehen auf den Geist der Aufklärung zurück.
Die Epoche der Aufklärung hat der berühmte Philosoph Immanuel Kant als „den Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ beschrieben. Ausgerechnet auf Kant berufen sich nun auch Querdenker, die zwischen etablierter Politik und Medien eine Verschwörung vermuten, Kants Aufforderung zum Selbstdenken als Loslösung vom Mainstream interpretieren und einen radikalen Umbau der Gesellschaft fordern. Berufen sie sich zu Recht auf Kant? Um dies zu klären, wird erörtert, welche Anforderungen Kant an das „Selbstdenken“ gestellt hat.
Die Dozentin hat u.a. Philosophie studiert und war 25 Jahre lang Leiterin der Volkshochschule Erftstadt.
Dr. Barbara Hausmanns
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| Mi, 04.11.2026 | 18:30 - 20:00 | Same as course |