Meere im Wandel - historische Museumssammlungen: ein Fenster zur Erforschung von Klimawandel und Globalisierung
Die Meere der Erde befinden sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Wandel, der zum großen Teil anthropogene Ursachen hat. Die Auswirkungen von Klimawandel und Globalisierung verändern die Fauna der Meere massiv. Aussterbeereignisse, Neuetablierung neozoischer Arten, und Veränderung ganzer Ökosysteme werden seit den 1950er Jahren in steigender Zahl beobachtet.
In der heutigen Meeresforschung werden diese Phänomene ausführlich dokumentiert und beschrieben, allerdings werden sie meist erst lange nach Beginn der Veränderungen bemerkt und untersucht. Deshalb bleiben die Anfänge und die Prozesse hinter den Veränderungen der Fauna zumeist unbekannt oder werden notdürftig auf der Basis von Modellen und alter Literatur rekonstruiert.
Hier kann die Erforschung historischer Museumssammlungen unter Anwendung modernster wissenschaftlicher Methoden eine wichtigen Beitrag liefern, denn durch systematisches Sammeln über mehrere Jahrhunderte hinweg dokumentieren und archivieren sie die Faunenzusammensetzungen bestimmter Meeresgebiete über lange Zeiträume und damit meist unerkannt auch die Anfänge faunistischer Veränderungen.
In Zusammenarbeit mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft (SHUG).
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| Date | Zeit | Location |
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| Di, 17.11.2026 | 19:00 - 20:30 | Same as course |