27.1-20607 Künstler in der Emigration
Viele Künstler, vor allem Musiker, verstanden sich als Weltbürger und die Musikwelt als eine Welt ohne Grenzen. Die Einen wechselten ihre Aufenthaltsländer freiwillig, bei den Anderen wiederum standen gewichtige politische Gründe im Fokus ihrer Odyssee. Im 19. und besonders 20. Jahrhundert erreicht die Künstlerwanderung eine sehr hohe Intensität und wird somit objektiv gesehen zu einem großen Gewinn für verschiedene Musikkulturen. Und dennoch stehen dahinter dramatische Schicksale einzelner Komponisten, für die ihre Emigration ambivalent war. Am Beispiel solcher Künstler wie F. Chopin, L. Liszt, S. Rachmaninov, G. Mahler, E. W. Korngold, A. SChönberg u. a. wird ein Einblick hinter die Kulissen der auf den ersten Blick glorreichen Künstlerwanderung ermöglicht.
Seit mehreren Semestern präsentiert diese Veranstaltungsreihe das Leben und Werk der großen Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts in Form von Vorträgen mit anschließenden Konzerten. Im rund 45minütigenVortrag, veranschaulicht durch Bilder sowie Audio- und Videobeispiele, wird das Thema zunächst eingeführt und referiert, bevor nach einer Pause (ca. 15 Minuten) ein ca. 50-minütiges Konzert zu dem jeweiligen Thema aufgeführt wird.
Referent und Solist ist unser Gastdozent Dr. Roman Salyutov - ein junger Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler aus Bergisch Gladbach bei Köln. Er ist mit Konzerten weltweit unterwegs, leitet selbst mehrere Orchester, tritt mit Gastseminaren an verschiedenen Universitäten auf und ist Organisator von Kulturprojekten. Alle Info zu seiner Person ist unter www.roman-salyutov.de zu finden.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr
Montag bis Dienstag von 14:00 bis 15:30 Uhr
Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr
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Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Di, 02.03.2027 | 19:00 - 21:00 | Same as course |