Gesellschaft, Politik, Umwelt

Die Volkshochschulen verstehen sich seit ihrer Gründung als demokratische Orte des sozialen und politischen Lernens. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die allgemeines Engagement für demokratische Werte, Menschenrechte und gegen Fundamentalismus fördert. Das Programmangebot des Fachbereichs ist entsprechend breit angelegt.

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vhs.wissen live: Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz? 26-2-A011 Dozent:in(nen): Hofer, Prof. Dr. Heribert Termin: Mo. 05.10.2026 Uhrzeit: 19:30 - 21:00 Uhr Veranstaltungstage: Mo Dauer: 1 Termin Kurstage zeigen Mo. 05.10.26, 19:30 - 21:00 Uhr online Kursort(e): online Details & Karte Kursort bei Google Maps öffnen Karte von OpenStreetMap laden ( Die Darstellung der Karte erfolgt über die Einbindung des externen Anbieters OpenStreetMap mittels Javascript, hierfür muss Javascript aktiviert und für diese Seite zugelassen sein. Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise zum Datenschutz .) Kosten: gebührenfrei, freiwillige Gebühr 5 oder 10 Euro Info: Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet. Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern. Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin. Wichtiger Hinweis: Eine Anmeldung ist zeitlich nur bis zum Ende der regulären vhs-Öffnungszeiten möglich, da sie sonst nicht mehr bearbeitet werden kann. Zurück zur Übersicht Empfehlungs-Mail senden In den Warenkorb Sofort Anmelden

26-2-A011
Starts 05.10.2026
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Date & Time
Mo, 05.10.2026
19:30
Location
No location provided
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