Soweto Uprising – Jugendrevolution in Südafrika
Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de oder Tel.: 0231 8380019 Veranstalter: Deutsch-Südafrikanischer Länderkreis Vor 50 Jahren, Mitte Juni 1976, protestierten Zehntausende SchülerInnen gegen die rassistische Bildungspolitik des Apartheidregimes. Damit begann die entscheidende Phase des Widerstands gegen die Minderheitenregierung. Weil Apartheidpolizisten schwarze Kinder u
Anmeldung erbeten unter veranstaltungen@auslandsgesellschaft.de oder Tel.: 0231 8380019 Veranstalter: Deutsch-Südafrikanischer Länderkreis Vor 50 Jahren, Mitte Juni 1976, protestierten Zehntausende SchülerInnen gegen die rassistische Bildungspolitik des Apartheidregimes. Damit begann die entscheidende Phase des Widerstands gegen die Minderheitenregierung. Weil Apartheidpolizisten schwarze Kinder und Jugendliche erschossen, verhafteten und folterten, als sie für bessere Bildung demonstrierten, verspielten die weißen Machthaber international ihr Ansehen. Wir werden an diesem Abend den Soweto-Aufstand als Jugendrevolution historisch und politisch einordnen. Die Regierung von Präsident Nelson Mandela erklärte den 16. Juni 1976 zum nationalen Feiertag. Deshalb fragen wir auch nach der heutigen Jugend- und Bildungspolitik und ziehen Vergleiche zu anderen Jugendbewegungen auf dem afrikanischen Kontinent. Mit Beiträgen aus Südafrika und NRW – unter anderem von: Nontokozo Phiri (Labasikati Women Empowerment), Künstlerin und Pädagogin aus Mpumalanga, bringt uns Erinnerungskultur und Gedenkarbeit in Südafrika näher. Thamsanqa Sifiso Hlatshwayo (Tfolalwati Arts and Culture for Youth), Schauspieler, Regisseur und Aktivist ist Zeitzeuge aus Südafrika. Bongani Makhubela (Mzansi Café), blickt aus der Perspektive der Generation Born Free in Südafrika auf die letzten 30 Jahre. Prof. em. Christoph Marx (Südafrika-Historiker, Universität Duisburg-Essen), wird den SchülerInnen Aufstand 1976 erläutern und in geschichtliche Zusammenhänge einordnen. Dr. Rita Schäfer, Afrikawissenschaftlerin, wird Hinweise auf zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen Apartheid geben. Vera Dwors (Eine Welt Netz NRW), Geografin und Fachpromotorin für Südafrika berichtet über ihre Erfahrung mit Begegnungsprojekten und der Gedenkarbeit mit jungen Menschen im Globalen Süden und NRW.