Italienische Künstlerinnen und ihr vielversprechendes Vermächtnis
„Sie verkaufte Bilder zu Preisen, die sie selbst bestimmte!“
Rom, Florenz, Bologna, Neapel – Stätten der Sehnsucht und Schauplätze wegweisender Künste! Zahlreiche Malerinnen waren durch Ausbildung und künstlerisches Schaffen eng verwoben mit diesen italienischen Hotspots hochkarätiger Kunst und zahlungskräftiger Mäzenaten.
Ob fast schon modern anmutende Stillleben, wie die von Giovanna Garzoni (1600-1670), ob die monumentalen Versionen von Holofernes Hinrichtung durch Judith von Artemisia Gentileschi (1593-1654), ob Elisabetta Sirani (1638-1665) aus Bologna, die sich vom Himmel als zur Künstlerin berufen fühlte, bis zu Lavinia Fontana (1552-1614), um die alle Damen der Stadt wetteiferten, um von ihr porträtiert zu werden:
Sie alle erhielten zu Lebzeiten hohe Anerkennung, hatten ihr Auskommen durch ihre Kunst und hinterließen ein vielseitiges Oeuvre, das es zu erkunden gilt. Spektakulär sind ihre Biografien und aufsehenerregend ihre Motive: tollkühne Heldinnen und furchtlose Frauen der Antike, mit denen sie der weiblichen Opferrolle eine Absage zu erteilen scheinen!
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Sessions
| Date | Zeit | Location |
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| Di, 06.10.2026 | 19:00 - 20:30 | Same as course |