262-1233 Vortrag: Die Patientenverfügung
Viele Menschen wünschen sich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben auch beim Thema Sterben und möchten eine Patientenverfügung erstellen. Allerdings besteht vielfach eine große Unsicherheit, was die Inhalte betrifft. Etliche lassen sich Versatzstücke in eine Generalvollmacht einbauen oder greifen auf eines der vorgefertigten Formblätter zurück, die von über 250 Organisationen angeboten werden. Spätestens nach dem aufsehenerregenden BGH-Beschluss vom Juli 2016 (Xll ZB 61/16), erneut bestätigt durch einen BGH-Beschluss im Februar 2017 (Xll ZB 604/15), ist klargeworden, dass viele Formblätter und Versatzstücke den rechtlichen Anforderungen nicht genügen.
Wem an der Verbindlichkeit seiner eigenen Vorstellungen gelegen ist und wer seine Angehörigen sowie Ärzte wirklich entlasten möchte, der sollte sich vorab gut informieren. Sonst besteht die Gefahr, dass die Patientenverfügung „wenn es einmal so weit ist“ nicht anerkannt wird oder gar, dass der meist fachmedizinisch und/oder in der Thematik unkundige Laie etwas unterschreibt, was er/sie gar nicht wollte, weil er/sie Fachformulierungen in ihrer Tragweite falsch aufgefasst hat.
Der Vortrag informiert grundlegend über das Thema Patientenverfügung und greift neue Entwicklungen und aktuelle Rechtsprechung auf, so z. B. den 2020 ergangenen „Aschermittwochsbeschluss“ des Bundesverfassungsgerichts.
Zweckverband
Volkshochschule Bergheim/Erft
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
(
02271 4760-0
,
info(at)vhs-bergheim.de
Servicezeiten
Montags bis donnerstags:
09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr
Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr
Mittwochs und freitags finden keine Beratungen
durch die Pädagogen/-innen statt.
AGB
Impressum
Datenschutz
Widerruf
Categories
Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Mo, 09.11.2026 | 18:30 - 21:00 | Same as course |