26.2-10304 Didaktur der Vernunft: Warum Krieg? 1932: Ein Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud
Im Jahre 1932 lud der „Ständige Ausschuss für Literatur und Kunst“ des Völkerbundes Albert Einstein ein, mit einer Person seiner Wahl in einem öffentlichen Meinungsaustausch über ein frei gewähltes Thema zu diskutieren. Einstein wählte das Thema „Krieg“ und als Gesprächspartner den Begründer der Psychoanalyse – Sigmund Freud. Beide, der „Physiker“ wie der „Psychologe“, waren bereit, sich jeweils einen „besonderen Zugang“ zu dem Thema zu bahnen. Es war ein Briefaustausch, in dem sich Vernunft und Mitmenschlichkeit, gepaart mit jüdischer Ethik bündeln. Ein Briefwechsel, der auch in der Gegenwart nichts von seiner Relevanz und Aktualität eingebüßt hat.
Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid ist Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizist. Er hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht zur deutsch-jüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte. Regelmäßig schreibt er unter anderem für: Süddeutsche Zeitung; DIE ZEIT; Die Welt; Jüdische Allgemeine, Tacheles (Zürich).
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