Adam Smith: Moralische Gefühle
Anders als so manch andere Aufklärer geht Smith davon aus, dass Moral nicht primär aus Vernunftregeln entsteht. Vielmehr geht er davon aus, dass es eine spezifisch menschliche Fähigkeit ist, Mitgefühle für andere Geschöpfe zu empfinden und sich in sie einfühlen zu können. Zwar sind Menschen nach Smith auch eigennützig, aber zugleich sind sie auch in der Lage, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Dadurch erst sind sie im Stande sich und andere Menschen moralisch zu beurteilen. Gefühle des Leidens oder der Freude bei anderen Menschen können wir unmittelbar nachempfinden. Dies legt die Grundlage für unsere moralischen Urteile.
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| Date | Zeit | Location |
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| So, 01.11.2026 | 11:15 - 13:00 | Same as course |