Immanuel Kant: Das Gefühl des Schönen und des Erhabenen
Gerade von dem großen Verteidiger der Vernunft in der Spätaufklärung, Immanuel Kant, erwartet man keine allzu intensive Bezugnahme auf die menschlichen Gefühle. Und doch ist es gerade Kant, der in seiner berühmten Schrift ‚Die Kritik der Urteilskraft‘ über die Beziehung unseres Verstandes zu den ästhetischen Gefühlen schreibt. Schön ist, nach Kant, was in uns ein ‚interessloses Wohlgefallen‘ auslöst. Schon in dieser Wendung zeigt sich, das die Betrachtung eines ‚schönen Objektes‘ Gefühle und Verstand gleichermaßen anspricht. Dies führt Kant zu der Einsicht, dass es ohne sinnliches Empfinden auch keine Erkenntnis des Verstandes geben kann.
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| Date | Zeit | Location |
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| So, 04.10.2026 | 11:15 - 13:00 | Same as course |