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X-WR-CALNAME:Vortrag zum Leben und Werk von  Carl Spitzweg
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SUMMARY:Vortrag zum Leben und Werk von  Carl Spitzweg
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DESCRIPTION:Carl Spitzweg wurde am 5. Februar 1808 in der Kaufingerstraße
  14 in München geboren.\nSeine Mutter – Franziska Spitzweg (geb. Schmut
 zer) – gehörte als Tochter eines reichen Früchtegroßhändlers dem Gro
 ßbürgertum Münchens an.\nDas Anwesen der Schmutzers war ein stattlicher
  Besitz\, das Carl Spitzweg später durch die Erbschaft finanzielle Unabh
 ängigkeit bescherte.\nCarls Vater – Simon Spitzweg – stammte aus dem 
 Dorf Unterpfaffenhofen nahe der Stadt Fürstenfeldbruck im heutigen Landkr
 eis Fürstenfeldbruck (in Oberbayern)\,\nwo seine Familie zu Reichtum geko
 mmen war. Simon Spitzweg war ein gebildeter Kaufmann\, der in München auc
 h durch seine politische Tätigkeit zu Achtung und Ansehen gelangte.\nCarl
  Spitzweg hatte zwei Brüder\, deren Berufe ebenso vom Vater vorbestimmt w
 aren wie sein eigener. Der Älteste\, Simon\, sollte das Geschäft überne
 hmen\, Carl sollte Apotheker und der Jüngste\, Eduard\, Arzt werden.\nObw
 ohl sich sein künstlerisches Talent schon früh ankündigte (erste Zeichn
 ung aus dem Jahr 1823)\, war Carl Spitzweg folgsam\, begann im Februar 182
 5 seine Lehre in der „Stadtapotheke“ bei Sigmund Lober in Erding\, die
  er ab Mai 1825 bei Franz Pettenkofer in der Königlich-Bayrischen Hofapot
 heke in München fortsetzte. Am 1. Dezember 1828\, während des letzten Le
 hrjahres\, starb sein Vater.\nCarl Spitzweg begann 1830 mit dem Studium de
 r Pharmazie\, Botanik und Chemie an der Münchner Universität\, das er 18
 32 mit Auszeichnung abschloss.\n1833 brach Spitzweg seine Apotheker-Laufba
 hn ab.\n1835 wurde er Mitglied des Münchner Kunstvereins.\nCarl Spitzweg 
 hat nie eine Akademie besucht\, er war Autodidakt. Es folgten Reisen nach 
 Dalmatien (1839)\, nach Venedig (1850) und mit dem Landschaftsmaler Eduard
  Schleich nach Paris\,\nLondon (zur ersten Weltausstellung) sowie auf dem 
 Rückweg nach Antwerpen (1851)\, nach Frankfurt am Main und Heidelberg.\nC
 arl Spitzweg schuf über 1500 Bilder und Zeichnungen. Ab 1824 begann er mi
 t Ölfarben zu malen. Zu Lebzeiten konnte Spitzweg etwa vierhundert Gemäl
 de verkaufen.\nBewunderer und Käufer fand er vor allem in der zu neuer Ka
 ufkraft gelangten Bürgerschaft\, wenngleich die Popularität\, die Spitzw
 egs Malerei heute genießt\, erst nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte.\nS
 ein Malstil gehört der Spätromantik an. Anfangs war Spitzweg noch der bi
 edermeierlichen Richtung verbunden\, später lockerte sich seine Malweise 
 auf\, dem Impressionismus sehr nahe.\nBereits in seiner Jugend zeichnete S
 pitzweg viel\; auch während seiner Arbeit in der Apotheke zeichnete er di
 e Köpfe der wirklichen und eingebildeten Kranken\, Jungen und Alten\, sow
 ie die Originale der Kleinstadt Straubing.\nAn diesem idyllischen Städtch
 en gefiel Spitzweg besonders das malerische Kleinstadtbild mit den engen G
 assen und zierlichen Erkern\, die Türmchen\, Brunnen und Steinfiguren.\nI
 mmer wieder kommen diese Motive in seinen Bildern vor.
LOCATION:Güstrow John-Brinckman-Straße 4\, 18273 Güstrow\, Güstrow
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