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X-WR-CALNAME:Frauen mach(t)en Geschichte. FrauenOrte in NRW – auch in Es
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SUMMARY:Frauen mach(t)en Geschichte. FrauenOrte in NRW – auch in Essen
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DESCRIPTION:Anmeldung möglich\n\nStraßen\, Plätze\, Schulen\, Denkmäle
 r: Männer\, fast ausschließlich Männer. Das ist kein Zufall\, sondern d
 as Ergebnis von Entscheidungen – und die Frage\, wer diese Entscheidunge
 n trifft\, ist weniger technisch als sie klingt.\nWie wird entschieden\, w
 essen Biografie auf einer Gedenktafel erscheint\, welchem Namen ein Platz 
 oder eine Schule gewidmet wird? Das Stadtbild ist kein neutraler Raum: Es 
 zeigt\, welche Leistungen eine Gesellschaft für erinnerungswürdig hält\
 , und Frauen sind in diesem Bild auffällig selten vertreten. Dass das so 
 ist\, hat weniger mit mangelnden Leistungen zu tun als mit einer Erinnerun
 gskultur\, die Jahrhunderte lang von männlichen Perspektiven geprägt wur
 de.\nDas Projekt FrauenOrte NRW des FrauenRates NRW e. V. benennt diese Sc
 hieflage und setzt ihr Infotafeln entgegen\, die an Frauen erinnern\, dere
 n Biografien das öffentliche Leben im heutigen Nordrhein-Westfalen mitgep
 rägt haben. 53 Orte wurden landesweit bislang ausgezeichnet\, vier davon 
 liegen in Essen: im Domschatz (Äbtissin Mathilde\, 949–1011)\, im Stadt
 archiv der ehemaligen Luisenschule (Studienrätin Dr. Nelli Neumann\, 1886
 –1942)\, in der Alten Synagoge (Bewegungspädagogin Dore Jacobs\, 1894
 –1979) und im Kulturzentrum Schloss Borbeck (Fürstäbtissin Maria Kunig
 unde von Sachsen und Polen\, 1740–1826). Essen ist damit\, neben Bonn\, 
 die Kommune mit den bisher meisten FrauenOrten im Land.\nAn diesem Abend b
 erichten Vertreterinnen der vier Essener Institutionen in kurzen Beiträge
 n\, nach welchen Kriterien die geehrten Frauen ausgewählt wurden\, welche
  Archivfunde die Forschung zutage gefördert hat und was der jeweilige Ort
  mit seiner historischen Persönlichkeit verbindet. Eine einleitende Keyno
 te stellt die übergreifende Frage: Wie werden Frauen im öffentlichen Rau
 m sichtbar\, und welche Mechanismen standen dem über lange Zeit systemati
 sch entgegen? Erinnerungskultur\, das zeigt das Projekt\, ist kein Selbstl
 äufer. Sie entsteht durch Entscheidungen und durch den langen Atem derer\
 , die Lücken schließen wollen.\nMit: Saskia Bellem (FrauenRat NRW e. V.)
 \, Dr. Katharina Hülscher (Domschatzkammer Essen)\, Dr. Claudia Kauertz (
 Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv)\, Birthe Marfording (Kulturzentru
 m Schloß Borbeck)\, Martina Strehlen (Alte Synagoge – Haus jüdischer K
 ultur)
LOCATION:VHS\, Raum 5.40\, Essen
URL:https://eulenkurse.de/courses/dc0c3a8f-43c2-472b-b97e-63d8278d752c/
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