BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kursfinder//Course Calendar//EN
X-WR-CALNAME:Buchpräsentation: Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – mein G
 roßvater\, der Kriegsverbrecher
BEGIN:VEVENT
SUMMARY:Buchpräsentation: Hitlers Gefolgsmann. Robert Ley – mein Großv
 ater\, der Kriegsverbrecher
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260602T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260602T193000
DTSTAMP:20260512T022259Z
UID:dbb8f9d5-5492-416a-b2b1-5103b3598785-c7d28e90-1ec3-4fc2-81a4-1d814768c
 ebf@kursfinder
DESCRIPTION:Anmeldung möglich\n\nRobert Ley zählte zu den 24 Hauptangekl
 agten im Nürnberger Prozess gegen die Kriegsverbrecher. Als Reichsorganis
 ationsleiter der NSDAP und Leiter der Deutschen Arbeitsfront hatte er eine
 s der größten Machtimperien des NS-Staates aufgebaut. Sein Enkel Axel Sp
 ilcker legt nun die erste umfassende Biografie dieses weitgehend vergessen
 en Täters vor – geschrieben aus der Perspektive der Familie.\nDas Buch 
 stützt sich auf exklusive Quellen: unveröffentlichte Memoiren\, private 
 Korrespondenz\, Dokumente aus Familienbesitz. Es zeichnet den Aufstieg ein
 es Chemikers aus dem Rheinland nach\, der zum engen Vertrauten Adolf Hitle
 rs wurde. Es beschreibt Leys Ehen mit zwei Frauen\, deren Leben in Tragöd
 ien endeten. Inga Ley\, gefeierte Sopranistin und NS-Vorzeigefrau\, nahm s
 ich sogar 1942 das Leben. Auch Robert Ley beging Selbstmord\, 1945 in sein
 er Zelle in Nürnberg.\nDie Familiengeschichte reicht weiter. Spilcker por
 trätiert seinen Vater Wolf (geb. Ley\, später Spilcker)\, der am Erbe ze
 rbrach\, und seine Tante Renate Wald (geb. Ley)\, eine anerkannte Wissensc
 haftlerin\, die den Großvater bis zuletzt verteidigte. Er analysiert die 
 Strategien des Verschweigens und der Namensänderung\, mit denen die Nachk
 ommen das Stigma zu bewältigen suchten.\nBei dieser Buchpräsentation lie
 st der Autor aus seinem am 7. Mai 2026 bei KiWi erscheinenden Werk. Das Ge
 spräch mit Nikolaos Georgakis (VHS Essen) ordnet die Familienchronik in g
 rößere Zusammenhänge ein: die Täterforschung\, die Debatte um Erinneru
 ngskultur und die Frage\, welche Lehren sich aus der Geschichte der Mitlä
 ufer für eine Gegenwart ziehen lassen\, in der autoritäre Kräfte erneut
  Zulauf finden.\nÜber den Autor:\nAxel Spilcker\, geboren 1963\, arbeitet
  seit 1993 als Journalist\, zunächst 20 Jahre lang als Redakteur beim Kö
 lner Stadt-Anzeiger und später bei Focus\, bis 2017 als Leiter des Düsse
 ldorfer Büros. Er erhielt zweimal den Wächterpreis der deutschen Tagespr
 esse und hat mehrere Bücher veröffentlicht.
LOCATION:VHS\, Raum 1.02\, Essen
URL:http://eulenkurse.de/courses/dbb8f9d5-5492-416a-b2b1-5103b3598785/
END:VEVENT
END:VCALENDAR
