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X-WR-CALNAME:Gletscher\, Bären\, Trapperhütten – Unter Segeln in den a
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SUMMARY:Gletscher\, Bären\, Trapperhütten – Unter Segeln in den arktis
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DESCRIPTION:['„Diese Landschaft hat nichts Irdisches mehr. Sie scheint i
 n ihrer Entrücktheit ein in sich geschlossenes Leben zu führen.“ Die Z
 eilen stammen von der Österreicherin Christiane Ritter. Die Malerin und A
 utorin verbrachte den Winter 1934/1935 zusammen mit ihrem Ehemann und eine
 m weiteren Begleiter im äußersten Norden Spitzbergens. Während die beid
 en Männer tagelang auf der Jagd waren\, schrieb Christiane das Buch „Ei
 ne Frau erlebt die Polarnacht“. Es wurde in zahlreiche Sprachen überset
 zt und bis heute millionenfach gedruckt. Als Bernd G. Schmitz 88 Jahre sp
 äter vor Christane Ritters Trapperhütte bei Grahuken stand\, hatten er n
 atürlich auch Ritters Buch zur Hand. Anders als die Schriftstellerin war 
 der Journalist allerdings im arktischen Sommer in der von ihr beschriebene
 n Einöde unterwegs – nicht mit Schlitten und Schneeschuhen\, sondern mi
 t einem 30 Meter langen Stagsegelschoner mit eisverstärktem Rumpf\, der 1
 946 in Hamburg-Finkenwerder gebaut wurde Für Naturbeobachter ist Spitzber
 gen ein Paradies. Neben den Eisbären\, denen man besser nur mit einem bew
 affneten Guide begegnet\, gibt es Tausende von Rentieren\, die – nähert
  man sich Ihnen behutsam – erstaunlich wenig Scheu vor Menschen haben. G
 leiches gilt für die neugierigen Walrosse\, deren markante Stoßzähne vo
 r allem dazu dienen\, im Meeresgrund nach Muscheln zu graben. Da\, wo die 
 Inlandsgletscher Spitzbergens bis zur Küste reichen\, kalben diese mit la
 utem Getöse ins Meer. Mit dem sich auch in der Arktis verändernden Klima
  schrumpfen diese schneller als in anderen Weltregionen. Neben der überw
 ältigenden Landschaft sind es die noch existierenden Zeugnisse der Trappe
 r- und Industriekultur\, die Bernd G. Schmitz fotografierte und in seinen 
 Vortrag behandelt. Zum Beispiel das Grab Hansine Nilsen Furfjords\, die mi
 t ihrem Mann Peder von 1904 bis 1905 in dessen Trapperhütte überwinterte
 \, schwer erkrankte und starb. Oder die Ruinen der verlassenen Bergbausied
 lung Ny-London und deren vor sich hinrostendem Maschinenpark. Dort ließ d
 er englische Geschäftsmann Ernest Mansfield Anfang des 20. Jahrhunderts M
 armor abbauen. Nur wenige Seemeilen entfernt\, auf der anderen Seite des K
 ongsfjords\, liegt die Forschungsstation Ny-Ålesund\, die nördlichste st
 ändig bewohnte Siedlung der Erde. Von dort unternahmen der Norweger Roald
  Amundsen und der Italiener Umberto Nobile 1926 und 1928 ihre Luftschiffex
 peditionen zum Nordpol. Während der Hangar später abgerissen wurde\, ist
  der Ankermast noch heute in Ny-Ålesund zu bewundern. &nbsp\; Der mehrwö
 chige Segeltörn mit der dem alten Schoner „Meander“\, dessen Patina v
 iel von dessen eigener Geschichte vermittelt\, war die zweite Reise des Re
 ferenten nach Spitzbergen.&nbsp\;Inzwischen ist er\, da ist er ganz sicher
 \, mit dem Polarvirus infiziert.&nbsp\;']
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