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X-WR-CALNAME:Vortrag: Das Sizilien der Griechen – Tempel\, Kolonien\, Ma
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SUMMARY:Vortrag: Das Sizilien der Griechen – Tempel\, Kolonien\, Magna G
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DESCRIPTION:Anmeldung möglich\n\nIm Frühling stehen die Tempel von Agrig
 ent in einem Meer aus gelben Wildblumen. Ockerfarbener Kalkstein\, zweiein
 halb Jahrtausende alt\, die Säulen in einem Abstand gemessen\, der das me
 nschliche Auge beruhigt. Wer einmal vor dem Concordia-Tempel gestanden hat
 \, versteht\, warum die Griechen diese Insel als Kernland behandelten\, ni
 cht als Peripherie.\nDie AudioVision von Margarete und Konrad Langer verfo
 lgt die Geschichte der griechischen Kolonisierung Siziliens vom achten Jah
 rhundert vor Christus an. Damals entstand Kolonie um Kolonie entlang der K
 üste: Syrakus\, Agrigent\, Segesta\, Selinunt. Was als Sicherung von Hand
 elsrouten begann\, entwickelte sich zu einem kulturellen Raum eigener Prä
 gung\, der das Mutterland in Reichtum und baulicher Dichte zeitweise über
 ragte. Die Griechen nannten diesen Raum Magna Graecia\, Großgriechenland:
  ein Begriff mit kulturpolitischer Substanz.\nDas moderne archäologische 
 Museum in Syrakus liefert einen tieferen Einblick in die Geschichte: Tempe
 lmodelle zeigen die ursprüngliche Bemalung der Bauten\, farbig und auslad
 end\, wenig verwandt mit dem verwitterten Weiß aus Schulbüchern. Die Sta
 dt bietet außerdem den seltenen Vergleich zwischen einem griechischen und
  einem römischen Theater auf engem Raum\; in Segesta steht ein dorischer 
 Tempel\, den eine elymische Bevölkerung errichtete. Tontafeln\, Vasen und
  Grabbeigaben aus den Kolonien lassen Handelsnetze und eine Kunstproduktio
 n erkennen\, deren Verhältnis zum Mutterland meist vom Austausch geprägt
  war\, weilt seltener von Abhängigkeit.\nMargarete und Konrad Langer bere
 isten Sizilien\, als Blumenfelder die antiken Stätten umgaben und die Lic
 htverhältnisse für Fotografie günstig waren. Knapp 700 Aufnahmen\, mit 
 Leica und Nikon entstanden für die Diaprojektion mit drei Projektoren\, u
 nd heute wird die Schau in Full-HD-Qualität mit dem Beamer projiziert. De
 r professionelle Sprecher Jakob Poiesz trägt den Kommentar vor\; Konrad L
 anger moderiert. Die Veranstaltung dauert rund eineinhalb Stunden.\nDas K
 ölner Autorenpaar beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der AudioVision 
 als eigenem Format: Bild und Ton werden dabei nicht illustrativ\, sondern 
 assoziativ verknüpft\, sodass Stimmungen und Zusammenhänge entstehen\, d
 ie ein Einzelbild allein nicht tragen kann. Die Aufnahmen zu dieser Produk
 tion digitalisierte Konrad Langer eigenhändig mit einem Nikon-Diaschanner
  und überarbeitete die gesamte AudioVision für die HD-Projektion. Was da
 bei zählt\, ist das handwerkliche Fundament: jahrelange Kenntnis eines Or
 tes\, Geduld beim Warten auf das richtige Licht\nIn Kooperation mit dem De
 utsch-Griechischen Studienclub an der VHS Essen.
LOCATION:VHS\, Raum 1.02\, Essen
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