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X-WR-CALNAME:262H1055 Jungsein in Demokratie und Diktatur: ein Vergleich -
  Podiumsdiskussion
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DESCRIPTION:Jungsein verbindet Generationen – und doch unterscheiden sic
 h die Erfahrungen des Aufwachsens je nach gesellschaftlichen und politisch
 en Bedingungen erheblich. Wie war es\, in der DDR jung zu sein? Welche Fre
 iheiten und Grenzen prägten den Alltag? Und was bedeutet Jungsein heute i
 n einer demokratischen Gesellschaft\, die zunehmend unter Druck gerät?\nD
 ie Veranstaltung lädt dazu ein\, unterschiedliche Generationen und Perspe
 ktiven miteinander ins Gespräch zu bringen. Im Mittelpunkt stehen persön
 liche Erfahrungen\, Erinnerungen und Fragen nach den Auswirkungen von deut
 scher Teilung und Einheit bis in die Gegenwart. Dabei geht es um Gemeinsch
 aft und Anpassungsdruck in der DDR ebenso wie um Rebellion\, politische Pr
 ägung und die Umbrüche nach der Friedlichen Revolution und der deutschen
  Einheit.\nGemeinsam wollen wir diskutieren\, welche Bedeutung ost- und we
 stdeutsche Identitäten heute noch haben\, was in Familien weitergegeben w
 ird und welchen Beitrag junge Stimmen für eine lebendige Demokratie leist
 en können.\nDie Veranstaltung findet in der Hermann-Tast-Schule statt und
  ist für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet.\nSie ist eine Koope
 ration der Volkshochschule Husum und der Hermann-Tast-Schule mit der Bunde
 sstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Landesbeauftragten fü
 r politische Bildung Schleswig-Holstein.\nModeration:\nNadja Klier:\nNadja
  Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrecht
 lerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Über
 wachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht ver
 änderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen
  Jahren als Fotografin\, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „D
 DR Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab\, die Geschichte der DDR m
 öglichst authentisch für Jugendliche darzustellen.\nReferenten:\nIngo Ha
 sselbach:\nIngo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus au
 f. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 a
 us der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt\, seine Mutter war Journalis
 tin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzl
 auer Berg\, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Be
 rlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repressio
 n\, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und
  Jugendzeit waren von Ausgrenzung\, Bestrafung\, der Unterbringung in eine
 m Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 
 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte\, während derer er si
 ch radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu 
 einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der 
 rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen
  Risiken verbunden.\nEschel Johan Ewert\nEschel Johann Ewert wurde 2008 ge
 boren und ist Landessprecher der Gymnasien in Schleswig- Holstein\, Refere
 nt für Politische Bildung sowie Mitglied im Jugendbeirat der Hertie Stift
 ung. Aus der Perspektive junger Menschen beschäftigt sich Eschel Ewert in
 sbesondere mit der Polarisie-rung und antidemokratischen Tendenzen bei jun
 gen Menschen. Außerdem engagiert er sich aktiv dafür\, institutionelle W
 ege als junger Mensch mitzugestalten und setzt sich für eine wehrhafte De
 mokratie ein. Als Jugend-Debattiert-Juror beschäftigt er sich mit den Fä
 higkeiten\, die es für eine gute Demokratie und eine konstruktive Debatte
 nkultur braucht.\n\nÖffnungszeiten:\nMontag bis Mittwoch von 09:00 bis 14
 :00 Uhr\nDonnerstag von 09:00 bis 16:00 Uhr\nFreitag von 09:00 bis 12:00 U
 hr\nIn den Ferien:\nMontag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr
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