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 819@kursfinder
DESCRIPTION:['Von Kolonialismus spricht man im Allgemeinen\, wenn einzelne
  Staaten\, Gebiete\, meist in anderen Weltregionen\, für sich beansprucht
 en. Im Zuge dessen wurden lokale Bevölkerungen oft gewalttätig unterworf
 en. Häufig ist der Bezug zu diesem Begriff historisch. Wir fragen\, inwie
 weit man heute von einem neuen „Digitalen Kolonialismus“ sprechen kann
  und ob das Konzept an dieser Stelle passt.\\nIm Seminar analysieren wir d
 ie globale Machtverteilung im digitalen Zeitalter. Im Fokus steht die Frag
 e\, wie große Tech-Konzerne Märkte und Datenräume unter sich aufteilen\
 , ihre Machtpositionen aufbauen und durch politische wie ökonomische Stra
 tegien absichern. Wir beleuchten die Arbeitsbedingungen innerhalb der Digi
 talwirtschaft\, von prekären Klickarbeiter:innen bis hin zu ausgelagerten
  Rechenzentren\, und diskutieren die sozialen sowie politischen Folgekoste
 n dieser Strukturen. Ein zentraler Aspekt ist die Rolle des Globalen Süde
 ns: Welche ökonomischen\, ökologischen und gesellschaftlichen Preise wer
 den dort für die digitale Infrastruktur und Datenproduktion gezahlt\, und
  wie spiegeln sich darin alte koloniale Machtverhältnisse wider? Darüber
  hinaus gehen wir der Frage nach\, wie über Digitalisierung kommuniziert 
 wird und ob Technologien wie Algorithmen künstlicher Intelligenz bestehen
 de Diskriminierungen reproduzieren – bis hin zu rassistischen Strukturen
  in digitalen Systemen.']
LOCATION:WBZ\, 219 Seminar
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DESCRIPTION:['Von Kolonialismus spricht man im Allgemeinen\, wenn einzelne
  Staaten\, Gebiete\, meist in anderen Weltregionen\, für sich beansprucht
 en. Im Zuge dessen wurden lokale Bevölkerungen oft gewalttätig unterworf
 en. Häufig ist der Bezug zu diesem Begriff historisch. Wir fragen\, inwie
 weit man heute von einem neuen „Digitalen Kolonialismus“ sprechen kann
  und ob das Konzept an dieser Stelle passt.\\nIm Seminar analysieren wir d
 ie globale Machtverteilung im digitalen Zeitalter. Im Fokus steht die Frag
 e\, wie große Tech-Konzerne Märkte und Datenräume unter sich aufteilen\
 , ihre Machtpositionen aufbauen und durch politische wie ökonomische Stra
 tegien absichern. Wir beleuchten die Arbeitsbedingungen innerhalb der Digi
 talwirtschaft\, von prekären Klickarbeiter:innen bis hin zu ausgelagerten
  Rechenzentren\, und diskutieren die sozialen sowie politischen Folgekoste
 n dieser Strukturen. Ein zentraler Aspekt ist die Rolle des Globalen Süde
 ns: Welche ökonomischen\, ökologischen und gesellschaftlichen Preise wer
 den dort für die digitale Infrastruktur und Datenproduktion gezahlt\, und
  wie spiegeln sich darin alte koloniale Machtverhältnisse wider? Darüber
  hinaus gehen wir der Frage nach\, wie über Digitalisierung kommuniziert 
 wird und ob Technologien wie Algorithmen künstlicher Intelligenz bestehen
 de Diskriminierungen reproduzieren – bis hin zu rassistischen Strukturen
  in digitalen Systemen.']
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