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X-WR-CALNAME:Vortrag: Die Stahlkirche in Essen-Holsterhausen – Erinnerun
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SUMMARY:Vortrag: Die Stahlkirche in Essen-Holsterhausen – Erinnerung an 
 einen weltberühmten Kirchenbau und ihren Architekten Otto Bartning
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DESCRIPTION:Anmeldung möglich\n\nManche Bauwerke überdauern Jahrhunderte
  und geraten trotzdem in Vergessenheit. Andere stehen keine dreizehn Jahre
  und brennen sich dauerhaft in das Gedächtnis einer Stadt ein. Die Stahlk
 irche von Otto Bartning gehört in die zweite Kategorie. 1930 auf dem Hols
 terhauser Platz als Melanchthonkirche errichtet\, 1942 durch Bomben zerst
 ört\, zählt sie heute neben der Zeche Zollverein zu den weltweit bekannt
 esten Essener Bauwerken des Neuen Bauens.\nRobert Welzel zeichnet in seine
 m Vortrag die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte dieses Kirchenbaus nach
 . Bartning entwarf das Gotteshaus im Auftrag des „Evangelischen Volksdie
 nstes“ als Ausstellungsobjekt für die Kölner Pressa von 1928\, eine in
 ternationale Presseausstellung mit Millionenpublikum. Stahl und Glas bilde
 ten das Grundgerüst\, die gesamte Konstruktion war zerlegbar und transpor
 tabel. Sakralarchitektur als industrielles Produkt: Das war 1928 eine Prov
 okation. Nach dem Ende der Pressa verhandelte das Presbyterium der Evangel
 ischen Kirchengemeinde Essen-West hartnäckig und erfolgreich\, bis die 
 „Pressa-Kirche“ den Weg nach Essen fand. Der Wiederaufbau auf dem Hols
 terhauser Platz gab dem Viertel ein architektonisches Ausrufezeichen\, das
  bis zur Zerstörung im Krieg weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung
  fand.\nDas 1970 bis 1972 erbaute Melanchthon-Gemeindezentrum steht heute 
 an gleicher Stelle. Welzel stellt die Stahlkirche in den Zusammenhang von 
 Bartnings weiterem Schaffen in Essen und widmet sich anhand historischer F
 otografien und Planzeichnungen auch der SELK-Kirche am Moltkeplatz\, der A
 uferstehungskirche an der Steubenstraße und der Apostel-Notkirche in Froh
 nhausen. Vier Kirchenbauten eines Architekten in einer Stadt: Das ergibt e
 in dichtes Bild evangelischer Baukultur im zwanzigsten Jahrhundert.\nRober
 t Welzel gehört dem Vorstand des Historischen Vereins für Stadt und Stif
 t Essen an. Er publiziert und referiert regelmäßig zur Essener Stadt- un
 d Architekturgeschichte.
LOCATION:VHS\, Raum 1.02\, Essen
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