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X-WR-CALNAME:2621005 Wilhelmshaven 1945 - die Kapitulation der Stadt und d
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DESCRIPTION:„Es gibt noch Tausende deutsche Soldaten auf den Straßen Wi
 lhelmshavens\; sie sind noch bewaffnet. (…) Aber viele haben sich offens
 ichtlich schon auf den Heimweg gemacht\, andere versehen weiterhin ihren D
 ienst. Manche sehen niedergeschlagen aus\, die meisten jedoch fröhlich.
 “ So beschrieb der britische Captain Thomas am 6. Mai 1945 die Stimmung 
 in der Bevölkerung nach der formellen Übergabe der Festung Wilhelmshaven
  an polnische Kampfgruppen bzw. an die britische Besatzungsmacht. Unter de
 r Überschrift „Destruction of Wilhelmshaven“ hatte man bereits Monate
  zuvor in London die Zerstörung Wilhelmshavens zum wichtigsten Bestandtei
 l der militärischen Entwaffnung des Deutschen Reiches erklärt. Nach der 
 Demontage der umfangreichen Werftanlagen\, dem militärischen und ökonomi
 schen „Herz“ der Stadt\, sollten Schleusensprengungen und eine Durchbr
 echung der Deichlinien eine Zerstörung von Teilen der Stadt einleiten. Wi
 lhelmshaven müsse "sein Gesicht künftig landeinwärts richten“\, so di
 e Metapher des britischen Majors Hannery vor den Ratsvertretern der Stadt\
 , denn die Stadt werde nie wieder ein Werft- oder Hafenstandort sein. Obwo
 hl die britische Besatzungsmacht an ihrer grundsätzlichen Absicht einer v
 ollständigen Demilitarisierung der Stadt festhielt und erst 1949\, vier J
 ahre nach Ende des 2. Weltkrieges\, die bis dahin immer noch weitgehend in
 takten Hafen- und Werftanlagen sprengte\, entwickelte sich bald eine enge 
 Zusammenarbeit zwischen den Offizieren der britischen Besatzung und der vo
 n ihr eingesetzten zivilen Verwaltung\, sodass Weichen für einen wirtscha
 ftlichen Neuanfang\, aber auch für die künftige kulturelle Entwicklung d
 er Stadt gestellt werden konnten. Durch die Zerstörung und Demontage der 
 Werft verlor der Wirtschaftsraum Wilhelmshaven innerhalb kurzer Zeit über
  30.000 Arbeitsplätze. In dieser Phase der Nachkriegszeit – so Arthur G
 runewald\, der damalige Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wi
 ederaufbau – vollzog sich in der Wirtschaftsstruktur  Wilhelmshavens\, d
 ie bislang „auf Gedeih und Verderb mit der Werft und der Marine verbunde
 n war“  ein tiefgreifender struktureller Wandel\, der zu einem Vorgang w
 urde\, „wie er in dieser Größenordnung niemals vorher in einer Stadt d
 es In- und Auslandes erfolgt ist“.\n\nÖffnungszeiten VHS-Verwaltung:\nM
 ontag bis Donnerstag:\n08:30 bis 12:30 Uhr sowie 14:00 bis 16:30 Uhr\nFrei
 tag: 08:30 bis 12:30 Uhr\n\nIntegrationsteam (Beratung\, Anmeldung):\nMon
 tag bis Dienstag:\n09:00 bis 12:00 Uhr sowie 14:00 bis 15:30 Uhr\nMittwoch
 : geschlossen\nDonnerstag und Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr
LOCATION:Hans Beutz Haus\, Wilhelmshaven
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