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X-WR-CALNAME:262-11104 Ein Amerikaner in Marseille 1940/41 - Rettungsmissi
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SUMMARY:262-11104 Ein Amerikaner in Marseille 1940/41 - Rettungsmission im
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DESCRIPTION:Eine Spurensuche. Im August 1940 stieg ein Amerikaner\, angeko
 mmen mit dem Zug aus Lissabon die Treppe des Bahnhofs  St. Charles in Mars
 eille hinunter. In seiner Tasche dreitausend Dollar und eine  Liste mit Na
 men. Er war im Auftrag eines New Yorker Hilfskomitees unterwegs. Sein Name
  war Varian Fry. Wer war er\, wie kam er zu diesem gefährlichen Auftrag u
 nd was hat er in den dreizehn Monaten in Frankreich\, es sollten eigentlic
 h nur zwei  sein\, mit seinem Team      erreicht? Die Exil-Forschung redet
  von mehr als zweitausend Menschen\, die sie gerettet haben in 13 Monaten.
  Im Jahr 2000\, 33 Jahre nach seinem Tod\, wurde ihm postum in Yad Vashem\
 , Jerusalem\, der Titel `Gerechter unter den Völkern´  verliehen. Der er
 ste Amerikaner\, der diesen Titel erhielt. In Berlin am Potsdamer Platz is
 t eine Straße nach ihm benannt. Dennoch ein vergessener Held.\nFragen: We
 r war noch in der Gruppe mit Varian Fry in den Monaten in Marseille? Wer w
 ar Rudolf Breitscheid? Wer Jaques Lipchitz? Wie kam Hannah Arendt aus dem 
 Lager Gurs heraus? Und warum schrieb Lion Feuchtwanger\, ein sehr berühmt
 er Schriftsteller in den zwanziger Jahren in Deutschland\, Europa und selb
 st in Übersee\, ein Buch über den „Teufel in Frankreich“? Wer war Ha
 ns Sahl\, der seinen Lebensabend in Tübingen-Derendingen verbrachte?\nFlu
 cht\, Emigration und Asyl sind Themen so alt wie die Menschheit selbst.  D
 amit wird schon lange Politik gemacht. Derzeit mehr denn je und mehr als u
 ns allen gut tut. Es ist gut\, informiert zu sein.\nAus wirtschaftlichen\,
  religiösen und politischen Gründen sind Menschen schon immer auf der Fl
 ucht. Die Schicksale der deutschen und europäischen Intellektuellen\, Pol
 itiker*innen\, Schriftsteller*innen\, Künstler*innen sind lediglich ein B
 eispiel. Aber dafür ein sehr anschauliches.\nEine power point-Präsentati
 on setzt die Situation in Frankreich im Allgemeinen und in Marseille im Be
 sonderen nach der Kapitulation in den Fokus. Und darüber hinaus die Mitar
 beiter*innen des `Emergency Rescue Committee´ und nicht zuletzt die Gefl
 üchteten\, um die es damals ging. Diese Menschen sind bekannt\, die Orte 
 sind es auch\, wir machen Urlaub dort\, wo alles das geschah.
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