Mit Warp 6 in die Utopie? „Star Trek“ wird 60 Jahre alt (Vortrag)
Science Fiction vor 60 Jahren: Im September 1966 starten in den USA („Star Trek“) und in Deutschland („Raumpatrouille Orion“) zwei Raumschiffe in unendliche Weiten. Als das Flaggschiff der Sternenflotte – die Enterprise – mit Captain Kirk und Wissenschaftsoffizier Spock erstmals auf den US-Fernsehschirmen erschien, konnte niemand ahnen, dass wir 60 Jahre später auf inzwischen neun Realfilmserien und 13 Kinofilme zurückblicken können, die im Star Trek Universum in einer utopischen Zukunft unterwegs waren bzw. sind.
Doch nicht nur in den USA startete 1966 erfolgreich eine Science-Fiction-Serie; auch auf deutschen Fernsehschirmen sah man bis dahin ungewohnte Bilder. Neun Tage nach dem Start der Enterprise schickte die ARD die „Raumpatrouille Orion“ mit „Hyperspace“ ins All und präsentierte eine geeinte Erde mit Kolonien im Weltall und Wohngebieten am Meeresgrund.
Der Vortrag beleuchtet – in Wort, Bild, Filmausschnitten und Musik – den politischen, kulturellen und medialen Kontext des Jahres 1966, in dem die beiden Serien entstanden. Er vergleicht die Zukunftsentwürfe, die dem Zuschauer in den USA und der Bundesrepublik präsentiert wurden, und untersucht, ob „Star Trek“ in den vergangenen 60 Jahren dem Anspruch gerecht wurde, eine utopische Zukunft für die Menschheit zu entwerfen.
In Kooperation mit der Lebendigen Bibliothek Bottrop.
Beginn:
Di.
, 01.12.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursort:
Volkshochschule Filmforum
Entgelt:
8,00 € / erm. 5,- Euro