Sauberes (Ab)wasser: Die Kläranlage Essen-Süd
Zum Schutz der Meere wurden Ende der achtziger Jahre - die Zeit von Robbensterben und Algenpest in der Nordsee - die gesetzlichen Anforderungen an die Abwasserreinigung verschärft. Somit sollten Kläranlagen bis Ende 2005 so ausgebaut werden, dass die Nährstoffe Phosphor und Stickstoff weitgehend zurückgehalten werden. Daher nahm der Ruhrverband 2005 die neue Kläranlage Essen-Süd in Betrieb und ersetzte damit alte Anlagen in Steele und Rellinghausen. Seither werden hier die Abwässer von Teilen des Bochumer und Essener Südens mit rund 135.000 Einwohnerwerten gereinigt. Zur Schonung des Landschaftsbildes wurde auf störende Hochbauten verzichtet. Deshalb wurde zeitgleich eine zentrale Schlammbehandlungsanlage mit großen Faultürmen für drei Kläranlagen im rund 3 km entfernten St. Annental errichtet. Wir können den Weg des Abwassers durch die verschiedenen Reinigungsstufen bis zum Ablauf in die Ruhr verfolgen.
(Anmerkung: Aufgrund einer großen Baustelle ist die Kläranlage Hattingen 2026 nicht zu besichtigen. Dort soll dann nach Möglichkeit 2027 eine Begehung stattfinden).
Wichtig: Bitte feste Schuhe und wetterfeste Kleidung tragen.
Treffpunkt: Ruhrverband, Kläranlage Essen-Süd, Wuppertaler Straße 471, Essen-Heisingen
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 08:30 bis 15:30 Uhr
Mittwochs geschlossen
Freitag 08:30 bis 12:00 Uhr
Sessions
| Date | Zeit | Location |
|---|---|---|
| Di, 07.07.2026 | 13:00 - 15:15 | Same as course |